2.Bundesliga Herren

Sechziger feiern Aufstieg in die 2. Bundesliga


„Sensationell, wir haben es doch noch geschafft!“

Während Dieter Dörfler die Nachricht vom Aufstieg in die Bundesliga erzählt, ist er sichtlich begeistert. „Das ist im Nachgang die Krönung für eine herausragende Saison unserer Mannschaft. Wir hatten nach dem letzten Spieltag sogar eine bessere Matchbilanz als der TC Weiß-Blau Würzburg und zum Meistertitel fehlte einzig allein das Quäntchen Glück am entscheidenden Spieltag. Jetzt gibt es eine Revanche in der zweiten Bundesliga.“

Nach dem Rückzug des TC Blau-Weiß Blasewitz Dresden aus der zweiten Liga, wurde der TC 1860 Rosenheim um Teamchef und Vorstand Dieter Dörfler von den Verantwortlichen des Deutschen Tennisbunds als Nachrücker in die zweite Bundesliga bestimmt. Damit ist die Enttäuschung nach der unglücklichen Niederlage gegen Würzburg und dem damit erreichten zweiten Platz in der Regionalliga Süd-Ost in weite Ferne gerückt. Nach drei Jahren in der Regionalliga wagt Rosenheim das große Abenteuer und spielt im nächsten Jahr in der zweiten Bundesliga. Unter anderem werden dann Traditionsclubs wie der TC Großhesselohe zu Gast in Rosenheim sein.


Dass die Saison so positiv verlief hat sicher auch mit der positiven Stimmung innerhalb des Teams zu tun. Mit Lukas Jastraunig, Sam Weissborn, Yannick Weihs und Philip Lang sind vier Spieler der Stammmannschaft schon seit der Bezirksliga im Team und feiern mittlerweile bereits den vierten Aufstieg in die nächsthöhere Liga. Mit Christopher Kas konnten die Sechziger im letzten Jahr noch einen prominenten Heimkehrer präsentieren, der die Zuschauer begeisterte.

Auch in der zweiten Liga will man zum Großteil auf die Mannschaft aus dem letzten Jahr bauen, mit Sebastian Ofner und Lenny Hampel sind zwei junge Talente in der Mannschaft, die die letzten Jahre eine immer wichtigere Rolle im Team einnehmen. Auch auf die Routiniers der Mannschaft Max Neuchrist und den Brasilianer Thales Turini, die an Position eins und zwei aufschlugen, will man im nächsten Jahr bauen. Teamchef Dörfler ist überzeugt von seiner Mannschaft: “Das Besondere an unserem Team ist, die Spieler sind voll im Vereinsleben integriert und helfen auch mal bei einem Kindertraining oder spielen mit den Mitgliedern, das zeichnet unsere Mannschaft aus und sorgt für viel Sympathie bei allen Mitgliedern“

Besonders freut sich die Vorstandschaft der Sechziger, dass die Zuschauer Resonanz in diesem Jahr sehr gut war. Im Durschnitt waren bei den Heimspielen circa 300 Zuschauer vor Ort und haben für eine unglaubliche Stimmung in den entscheidenden Matches gesorgt. Und auch die älteren Mitglieder sind sich einig, das hat es lange nicht mehr gegeben in Rosenheim – zweite Bundesliga ist die höchste Klasse die jemals in der Vereinsgeschichte gespielt wurde. Und egal ob Mannschaftsspieler, Hobbyspieler, jung oder alt, es herrscht große Euphorie im Verein und alle freuen sich auf die kommende Saison in der zweiten Bundesliga.

Impressionen